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Kinderbuchapps

Kopfbild Leseförderung

für Kinder von 2-8 Jahren

Kinderbuch AppsProbieren Sie verschiedene Kinderbuchapps in der Bibliothek aus.
Gegen einen Benutzerausweis oder einen anderen persönlichen Ausweis (z.B. ID) erhalten Sie ein iPad zur Nutzung innerhalb der Bibliothek. Auf dem iPad sind 16 Kinderbuchapps für Kinder im Alter von 2-8 Jahren installiert.

Die digitale Welt spielt in unserem Alltag sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche eine zunehmend wichtige Rolle. Kinderapps gibt es mittlerweile unzählige in unterschiedlicher Qualität. Egal ob kostenlos oder nicht, es sind nicht alle Apps aus medienpädagogischer Sicht sinnvoll. Woher ist vor dem Kauf oder Download gewiss, welche Apps sich lohnen?

Angebot in unserer Bibliothek

In der Kantonsbibliothek Thurgau haben Sie die Möglichkeit ausgewählte Kinderbuchapps vor Ort auszuprobieren. Kinderbuchapps sind Bücher- und Geschichten-Apps, welche aufbereitete Sachthemen oder animierte Geschichten bieten. Die Apps adaptieren teils bekannte Bilder- und Kinderbücher oder bedienen sich beliebter Heldenfiguren.

Bei der Auswahl der Apps wurde darauf geachtet, dass

  • die App wenn möglich für die beiden meist verbreiteten Systeme iOS und Android erhältlich ist.
  • die App wenn möglich offline spielbar ist.
  • die Spielstände manuell und jederzeit zurückgesetzt werden können.
  • die App wenn möglich vom Deutschen Jugendinstitut (dji) als „sehr empfehlenswert“ eingestuft wird. Dies bedeutet, dass eine hohe Benutzerfreundlichkeit gegeben ist und keine Risiken im Bereich Kinder- und Jugendschutz bestehen.

Die ausgewählten Apps bieten, nebst unserem Angebot an Büchern, zusätzliche Gelegenheiten für gemeinsame Vorleseanlässe und das Entdecken von Geschichten.
Weitere_Informationen_zu_den_ausgewählten_Apps_07032017.pdf [pdf, 290.52 KB]

Mediennutzung

Wie auch SCHAU HIN! empfehlen wir, dass Kinder nicht zu früh mobile Medien nutzen. In den ersten Lebensjahren ist es wichtiger, erst einmal die reale Welt zu erkunden. Werden die Medien genutzt ist es wichtig, dass die Eltern die Nutzung der Apps begleiten. Apps sollen nicht als „Babysitter“ eingesetzt werden, sondern mit gemeinschaftlichen Erlebnissen in Verbindung gebracht werden. Wer mit dem Kind gemeinsam spielt und die Figuren und Objekte gut erklärt, kann sein Kind in seinen kognitiven und sprachlichen Fähigkeiten ebenso fördern wie beim Vorlesen eines Buchs. Enge Zeitfenster und gut ausgewählte Apps sind dabei zentral. Nicht jede Kinder-App ist wirklich für Kinder geeignet. Es bestehen vor allem Risiken für den Jugend- und Datenschutz wie das Auslesen und die Weitergabe persönlicher Daten oder ablenkende Werbung und Kosten durch Downloads und In-App-Käufe, die Kinder leicht tätigen können, wenn der Zugang zum App-Shop ungesichert ist.

Weitere App-Tipps

Datenbank „Apps für Kinder“ des Deutschen Jugendinstituts
App-Tipps für Kinder der Seite „klick-tipps.net“
Rezensionsdatenbank von Kinder- und Jugendmedien (KJM) Freiburg